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Der bekannteste Sportverein Hannovers nennt sich Hannoversche Sportverein (HSV) von 1896 e. V. Gegründet wird der Sportclub Hannover 96 am 12.April 1896. Leichtathletik und Rugby sind die ersten Angebote des Sportclubs. Heute bietet der Club Fußball, Leichtathletik, Gymnastik, Badminton, Tennis, Tischtennis, Billard und Triathlon an.
Im Volksmund wird der HSV nur „die Roten“ genannt, obwohl die Vereinsfarben schwarz-weiß-grün sind. In der Anfangszeit teilte die Stadt Hannover dem Verein rote Laibchen zu und begründete damit den Spitznamen.
Am 14. Mai 1900 geht aus dem reinen Sportclub der „Verband Hannoverscher Fußballvereine“ hervor, wobei das erste Verbandsfußballspiel bereits im Dezember 1899 gegen den Akademischen Ballspiel-Verein stattgefunden hatte. Schon 1901 wird auf der jährlichen Generalversammlung beschlossen, dass sich der Verein zukünftig nur noch dem „Association - Fußball“ widmet. Das erste Freundschaftsspiel gegen Eintracht Braunschweig endet unentschieden 2:2. Ab da ist der sportliche Höhenflug des Vereins nicht mehr aufzuhalten. Bis 1930 gewinnt der Verein zahlreiche Meisterschaften. Der spätere Reichspräsident Paul von Hindenburg ist erster Ehrenpräsidenten.
1931 benötigte man ein neues Vereinshaus und in der Hans-Böckler Allee findet die feierliche Einweihung statt. In der Spielsaison 1937/38 erreicht Hannover 96 das Endspiel gegen Schalke 04 in der deutschen Reichsmeisterschaft. Vor fast 95 000 Zuschauern siegt die Mannschaft mit 4:3 nach Verlängerung.
Im Mai 1941 erreicht der Verein das dritte Mal die deutsche Reichsmeisterschaft, unterliegt jedoch.
Im April 1945 wird der Verein nach Besetzung der Stadt durch die Alliierten kurzzeitig aufgelöst, im August 1945 hingegen neu gegründet.
Ab da nennt sich der Verein „Hannoverscher Sportverein v. 1896“. Das erste Nachkriegsspiel gegen eine britische Militärauswahl gewinnt der Verein mit Unterstützung von Spielern von Arminia Hannover mit 6:0.
Am 19.Mai 1946 feiert Hannover 96 sein 50-jähriges Bestehen und unterliegt in einem Jubiläumsspiel 1:6 Schalke 04.
1949 findet das erste internationale Spiel nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Hannover 96 spielt gegen Vienna Wien in der Radrennbahn 2:2 unentschieden. Nach Abriss der Radrennbahn wird ab 1958 das Eilenriedestadion langjährige Heimat von Hannover 96. Im Niedersachsenstadion jedoch werden Heimspiele ausgetragen. 2005 finden im Niedersachsenstadion zahlreiche Umbauten statt und es wird in AWD-Stadion umbenannt. Das AWD-Stadion wird Heimstadion von Hannover 96. 1963 wird in der Clausewitzstraße ein neues Vereinsheim eingeweiht. 1964 gelingt Hannover 96 erstmalig der Aufstieg in die 1.Bundesliga.
Das Jahr 1965 steht ganz im Zeichen der USA. Die Spieler von Hannover 96 reisen für 2 Monate in die USA und absolvieren dort zahlreiche Freundschaftsspiele. Danach scheint die Erfolgswelle abgerissen zu sein. Erst 1992 kann Hannover 96 eine weitere Meisterschaft für sich verbuchen. Die Mannschaft wird DFB Pokalsieger. Insgesamt kann der Verein somit auf 10 Meisterschaftssiege zurückblicken. Acht Mal erreicht Hannover 96 die Teilnahme im Europapokal.
Bislang bringt der Verein 14 A-Nationalspieler hervor.
Seit 1992 spielt Hannover 96 durchgängig in der 1.Bundesliga des deutschen Fußballs.
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